„Die Aligner-Behandlung ist aus den Zahnarztpraxen nicht mehr wegzudenken.“

Seit 2008 ist Dr. Rebecca Komischke zertifizierte Invisalign-Anwenderin. Ihr besonderes Interesse ist die Kombination der Alignertherapie mit minimalinvasiver Zahnheilkunde.

Frau Dr. Komischke, Sie halten Ihren Vortrag gemeinsam mit der Kieferorthopädin Dr. Alissa Dreyer. Eine spannende Kombination. Worum geht es in Ihrem Vortrag?

R.K.: Der Alignermarkt wächst im zweistelligen Bereich. Auch immer mehr Zahnärzte bieten die Alignertherapie in ihren Praxen an. Aus unserer Sicht ist das kein Problem. Der Kieferorthopäde übernimmt nach wie vor die umfassende Versorgung des jugendlichen Patienten, mit dem Ziel das eugnathe Gebiss nach Andrews zu erreichen. Auch komplexe adulte Fälle mit eingeschränkter Funktion durch kompromittierte Okklusion zu rehabilitieren, gehört zum Behandlungsspektrum der Kieferorthopäden.

Der Zahnarzt dahingegen kann sein Behandlungskonzept abrunden, indem er Fehlstellungen der Frontzähne beim erwachsenen Patienten korrigiert, um den langfristigen Erhalt dieser Zähne zu ermöglichen. Denn oft führen die tertiären Engstände bei diesen Patienten zu Vorkontakten und Gleithindernissen in der Front, was wiederum zur ungleich schnellen Abnutzung des Zahnschmelzes führt.


Dementsprechend braucht der erwachsene Patient selten nur eine Zahnkorrektur, sondern auch eine Aufhellung der Zähne und eine Korrektur der Schneidekante mit Composite, um ein wirklich schönes Gesamtergebnis zu erzielen. Diese Patientengruppe wächst stetig, weil das ästhetische Bewusstsein der Patienten ab 40 Jahren zunimmt.

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